DigBiz-Award: Viel erlebt, nichts gewonnen – aber dafür ganz großes Kino!
Vom 22.-23.4.2025 machte sich eine wagemutige Truppe bestehend aus den Klassen 5aDB und 4bDB sowie den unerschütterlichen Begleitpersonen Dir. Reutin, Mag. Gantner, Dr. Berzler und Mag. Winsauer auf den Weg nach St. Johann im Pongau, um beim bundesweiten DigBiz-Award kräftig abzuräumen. Spoiler: Wir haben nichts gewonnen. Keinen Pokal, kein Stockerlplatz, nicht mal eine Erwähnung in der Kategorie „Publikumliebling“ (obwohl wir mindestens dafür nominiert gehören!). Aber – der olympische Gedanke zählt: Dabei sein ist alles! Und das waren wir.
In St. Johann angekommen – Schock: Der Anzug eines Schülers fehlt. Beim Umstieg in Wörgl im Zug liegen gelassen, der Anzug fuhr weiter nach Wien. Am nächsten Morgen Notfall-Shopping bei C&A: schwarze Hose, weißes Hemd. Und das Sakko? Leihgabe von Dr. Berzler – saß wie maßgeschneidert. Laut, motiviert und mit großem Teamgeist ging es zum Wettbewerb – eine Gruppe der begleitenden Schüler:innen besuchten Atomic, die andere Feratel. Dann startete die Präsentation der Projekte in Messeständen, danach die Preisverleihung. Unsere Würde haben wir behalten – den Pokal nicht.
Doch das wahre Abenteuer begann erst auf der Heimreise – ein epischer Trip durch die Tiefen der österreichischen Bahnlandschaft. Nach einem bombastischen (im wahrsten Sinne des Wortes) Zwischenfall bei Kitzbühel – eine Weltkriegsbombe blockierte die Zugstrecke – hieß es erstmal: Zwangspause. Entschärfung. Stillstand. Spannung wie im Actionfilm, nur ohne Popcorn.
In Wörgl dann der nächste Showdown: Lokführerwechsel. Klingt harmlos, endet aber dramatisch – kein neuer Lokführer weit und breit. Und so standen wir, 25 Personen stark, allein auf dem Gleis, der Zug bereit, aber ohne Führer. Die Rettung kam in Form eines anderen Zuges, der uns immerhin bis Ötztal brachte – wo uns ein Schienenersatzbus auflas und durch die Tiroler Nacht kutschierte.
Endstation: Bludenz. Dort endlich wieder ein Zug. S-Bahn! Heimat in Sicht! Leider kamen wir nicht mehr am selben Tag an. Aber mit vielen Geschichten im Gepäck. Denn - wie heißt es so schön: „Wer viel reist, der hat was zu erzählen.“
Fazit: Wir haben keinen Preis gewonnen – aber einen Abenteuerbericht, der sich gewaschen hat. Und wer braucht schon eine Trophäe, wenn man stattdessen eine Bombe, einen Lokführer-Mangel und Busromantik erlebt hat?