Schmutz, Lärm, Raumverschiebungen und viel Vorfreude
Am 15. Mai erlebten die Beteiligten einen Schultag, den sie so schnell nicht vergessen werden.
Zum Spatenstich für den Erweiterungsbau der BHAK und BHAS Bregenz kamen nicht nur die Damen und Herren der Bundesimmobilien Gesellschaft (BIG), allen voran deren Geschäftsführer Gerald Beck, sondern auch Bundesminister Christoph Wiederkehr nach Bregenz.
Beim Festakt waren außerdem Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink, Bürgermeister Michael Ritsch, Bildungsdirektor Heiko Richter, Monika Steurer, die pädagogische Leiterin der Bildungsdirektion, sowie Vertreter der BIG aus Innsbruck und Vorarlberg und die verantwortlichen Mitarbeiter des Architektur- und Planungsbüros anwesend.
So konnten wir gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen den Start der Bauarbeiten feierlich begehen.
Bundesminister Wiederkehr betonte in seiner Rede die Bedeutung der Handelsakademien für die Arbeitswelt Österreichs und lobte die Arbeit der Pädagog:innen. Alle Redner:innen des Festes drückten ihre Freude darüber aus, dass die HAK Bregenz mit der Sanierung nicht nur auf den neuesten Stand gebracht wird, sondern auch für neue pädagogische Konzepte gerüstet ist und die Energieeffizienz deutlich gesteigert werden kann.
Nach jahrelangen unermüdlichen Eingaben des früheren Direktors Manfred Hämmerle und dreijähriger Vorbereitungs- und Planungsarbeit haben die Bauarbeiten kürzlich begonnen. In den kommenden Wochen und Monaten werden uns Lärm, Schmutz und Stress begleiten – aber auch große Vorfreude auf den Erweiterungsbau und die Sanierung des Schulgebäudes.
Bis Herbst 2026 entstehen in Holzbauweise im Innenhof des Bestandsgebäudes fünf Klassenräume, ein Projektarbeitsraum (Gruppenarbeitsraum), zwei IT-Säle, eine IT-Sammlung, drei betriebswirtschaftliche Zentren, ein Serverraum, eine Erweiterung der Sitzfläche der Kantine bzw. Aula, drei Lerninseln und ein Lehreraufenthaltsraum.
Durch den Erweiterungsbau wird der Innenhof in vier kleinere Höfe aufgeteilt, die durch entsprechende Bepflanzung und Gestaltung attraktive Aufenthaltsbereiche für Schüler:innen und Lehrpersonen bieten sollen.
Das bestehende Schulgebäude ist zum Teil bereits 60 Jahre alt und daher in einem Alter, in dem Sanierungsmaßnahmen notwendig sind, um die Substanz für die nächsten Generationen zu erhalten. Die BIG führt deshalb parallel zur Erweiterung auch eine Sanierung der Fenster, Fassaden und des Daches durch.
Ich bin überzeugt, dass die Frische und Vitalität der HAK Bregenz nach den Umbaumaßnahmen nicht nur im Unterricht und in der Leidenschaft für die Bildung spürbar sein werden, sondern auch optisch in den neuen Räumlichkeiten erkennbar sein werden.
Für die kommenden Monate hoffen wir auf möglichst einschränkungsfreien Unterricht und einen unfallfreien Baufortschritt.
Martina Reutin, Direktorin